Skip to content

Elisabeth Unterberg

Elisabeth Unterberg: Zukunftsgestalterin

Elisabeth Unterberg ist Sales Director LPG/LNG in Duisburg und lebt mit ihrer Familie in Moers.

Sie sind seit mehr als 12 Jahren für TotalEnergies tätig. Wie sind Sie zu dem Unternehmen gekommen und was hat Sie hier gehalten?

Ich hatte schon immer den Wunsch, international arbeiten zu können und war deshalb bereits während meines Studiums viel unterwegs. Danach bot mir TotalEnergies an, in ein Trainee-Programm einzusteigen, das mir vielfältige berufliche Erfahrungen an verschiedenen europäischen Standorten ermöglichte. Diese ersten Jahre waren eine sehr dynamische, spannende und wertvolle Zeit. Und nicht zuletzt die beste Schule für meine heutige Tätigkeit.

Ein großes internationales Unternehmen wie TotalEnergies bietet jedem, der bereit ist sich darauf einzulassen, die Chance zu wachsen und spannende berufliche Herausforderungen zu finden. 

Welche Aufgaben haben Sie als Verkaufsdirektorin Flüssiggas?

Grundsätzlich vermarkten mein Team und ich unsere Flüssiggasproduktion in Deutschland und darüber hinaus Mengen von anderen Raffinerien. Zum überwiegenden Teil handelt es sich also um ein Handelsgeschäft. Wir haben viele Projekte und es gehört auch zu meinen persönlichen Aufgaben, Wege zu ebnen und Strukturen und Prozesse zu hinterfragen. Dazu kommen Analyse- und Planungsarbeit. Und natürlich klassische Führungsaufgaben.  

Mit welchem Projekt sind Sie aktuell beschäftigt?

Wir bereiten gerade die Fusion mit unseren belgischen Kollegen aus dem Marketing und Services Bereich vor. Ziel ist, die Flüssiggas-Mengen aus dem sogenannten ARA-Raum (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) gemeinsam zu vermarkten, denn wir müssen enger zusammenarbeiten, wenn wir unsere Ergebnisse optimieren wollen. Dieses Projekt ist sehr spannend für uns und wir nehmen damit auch eine Vorreiterrolle ein.

Als verantwortungsvolles globales Energieunternehmen möchte TotalEnergies so vielen Menschen wie möglich leicht zugängliche und saubere Energie liefern.  Was können Sie in Ihrer jetzigen Position dazu beitragen?

Die Flüssiggase, die wir produzieren, einkaufen und vermarkten, gehen auf dem deutschen Markt beim Energieendverbrauch zu knapp einem Viertel in das Autogasgeschäft. Und Autogas ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen, weil es einen geringeren CO2-Ausstoß als Otto- oder Dieselkraftstoff hat. Dann fördern wir Biogasanlagen, indem wir sie mit Propan zur Anreicherung des Gases beliefern.

Sehr aktuell ist bei uns gerade auch das Thema Small Scale LNG. TotalEnergies ist weltweit zum zweitgrößten Player im LNG-Bereich aufgestiegen. Wir als Marketingabteilung unterstützen das Unternehmen dabei, das verflüssigte Erdgas als Kraftstoff auch im Transport- und Marinebereich zu etablieren. Die Logistikkette steht, jetzt arbeiten wir an der Kundengewinnung.

Außerdem möchten wir Bio-Propan, das bereits in Südfrankreich hergestellt wird, auch nach Deutschland holen. Im Gespräch mit unseren Kunden entwickeln wir dafür gerade ein Businessmodell. 

Neben Ihren vielen Aktivitäten engagieren Sie sich für gleiche Karrierechancen für Frauen und Männer. Im Oktober 2019 waren Sie Vortragende bei der Karrieremesse für Frauen "herCAREER".

Mir liegt das Thema sehr am Herzen. Auch wenn ich nicht denke, dass es grundsätzlich für Frauen schwieriger ist, Karriere zu machen. Aber Frauen müssen sich bestimmter Themen bewusst werden, bei denen sie sich mitunter noch selbst im Weg stehen: Der Wichtigkeit ihrer Sichtbarkeit beispielsweise, und dass sie sich den Raum und die Chance geben, zu wachsen, auch wenn sie dafür ihre Komfortzone verlassen müssen. Oder, dass Erfahrungsaustausch stark macht, Mut gibt und manchmal auch neue Lösungsansätze. Dabei möchte ich unterstützen und bin deshalb auch aktives Mitglied des Netzwerks "TWICE" bei TotalEnergies, in dem die Förderung von Frauen ein zentraler Schwerpunkt ist.

Wie werden sich die Tankstellen und die gesamte Branche Ihrer Meinung nach entwickeln?

Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Und Mobilität ist eine sehr komplexe Angelegenheit durch die vielen individuellen Mobilitätsmuster, für die auch individuelle Lösungen gefunden werden müssen. Ich denke, dass TotalEnergies genau den richtigen Weg geht, indem es sich breit aufstellt – neben den klassischen Kraftstoffen gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite an Alternativen: LNG, CNG sowie im Bereich der Elektromobilität Wasserstoff und E-Ladesäulen. Gleiches gilt für das ganze Unternehmen: Es ist beeindruckend, mit welchem Nachdruck TotalEnergies das gesamte Portfolio auf nachhaltige Energien umstellt, das zeigt die Gründung der neuen Direktion Mobilität & Neue Energien eindeutig: Dieses Engagement ist sehr ernst gemeint und die richtige Investition in die Zukunft. 

 

Elisabeth Unterberg

„Arbeiten bei TOTAL heißt integriert zu denken“

Kurzer Lebenslauf

  • Elisabeth Unterberg studierte Betriebswirtschaftslehre und Internationales Management in Paris, London und Berlin. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit dem chinesischen Bankensektor. Nach dem Studium lebte und arbeitete sie ein Jahr in China.
  • 2007 begann Elisabeth Unterberg ihre Karriere bei TotalEnergies im Rahmen eines Trainee-Programms bei der Direktion Luftfahrt in Duisburg.
  • 2009 wurde sie Tankstellen-Bezirksleiterin in Frankreich. 
  • Anschließend wechselte sie 2011 nach Brüssel in den Bereich Raffinage und befasste sich bereits in dieser Position mit Zukunftsfragen.
  • 2011 kehrte die gebürtige Berlinerin in ihre Heimatstadt zurück und war als Leiterin Marketing im Handels- und Verbraucherbereich tätig. Hier führte sie unter anderem die Holzpellets ein und engagierte sich für die Versorgung mit AdBlue.
  • Seit September 2018 ist Elisabeth Unterberg Verkaufsdirektorin für LPG (Liquefied Petroleum Gas)/LNG (Liquefied Natural Gas) in Duisburg.